Masterstudium Schulische Heilpädagogik (MA SHP)

Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen steht ein sehr vielseitiges und interessantes Arbeitsfeld offen. Zudem bleibt der Bedarf an ausgebildeten Fachpersonen in Heilpädagogik in den nächsten Jahren auf allen Unterrichtsstufen bestehen.

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Inhalt und Kompetenzen:

Kontextfaktoren spielen bei der (schulischen) Entwicklung der Kinder eine bedeutende Rolle. In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit diesen Bedingungen auseinander, die an verschiedenen Schnitt-stellen zwischen Lernorten und in Lebensphasen auf die Kinder wirken können. Die soziale Lebenslage der Kinder beeinflusst ebenfalls die Schullaufbahn und den Schulerfolg. Dies gilt im Fall einer gelingenden Sozialisation, aber umso mehr im Fall einer problematischen Sozialisation. Im Modul 404 gehen wir der Frage nach, welche Bedingungen aus dem Kontext der Kinder für die wechselseitigen Prozesse an den verschiedenen Lern- und Entwicklungsorten Einfluss nehmen, und insbesondere wie diese mit schulsys-temimmanenten Faktoren zusammenwirken. Das bessere Verständnis dieser Vorgänge soll ermöglichen, den eigenen Handlungsspielraum als Lehrperson zu erweitern.

Neben der Kenntnis von bildungssoziologischen Theorien (1) sollen Erkenntnisse aus Untersuchungen (2) in die Diskussionen einfliessen. Daneben werden relevante Themenfelder wie Benachteiligungen und Ungleichheiten (3), u.a. angesprochen. Schliesslich fokussiert das Modul darauf, Praxissituationen an-hand bildungssoziologischen Ansätzen zu diskutieren und Handlungsalternativen für die (heil-)pädagogische Praxis (4) zu entwickeln.

Schlüsselwörter:

Sozialisation, Chancengerechtigkeit, Benachteiligungen, Ungleichheiten

Literatur und Quellen:

Hörner, W., Drinck, B., & Jobst, S. (2008). Bildung, Erziehung, Sozialisation. Opladen & Far-mington Hills MI: UTB.

Horstkemper, M., & Tillmann, K.-J. (2016). Sozialisation und Erziehung in der Schule. Bad Heilbrunn: UTB Klinkhardt, Julius.

Niederbacher, A. & Zimmermann, P. (2011). Grundwissen Sozialisation : Einführung zur So-zialisation im Kindes- und Jugendalter (4., überarb. und aktualisierte Aufl.). Wiesbaden: VS-Verlag.

Raithel, J., Dollinger, B., & Hörmann, G. (2008). Einführung Pädagogik. Wiesbaden: VS Ver-lag.

Inhalt und Kompetenzen:

Das Modul ist als Lektüre und Diskussionsveranstaltung konzipiert und behandelt ein Spektrum aktueller Themen. Als Ziele im Modul 407 können zum einen die Auseinandersetzung und die Sensibilisierung in Bezug auf die Thematik genannt werden. Des Weiteren wird eine kritische Reflexion des eigenen (unterrichtlichen) Handelns und der (Schul-) Strukturen angestrebt. Die Modulschwerpunkte sind folgende: Klärung relevanter Begriffe wie Geschlecht, gender, Heterogenität, Diversity; die Auseinandersetzung mit Geschlecht als auch Behinderung als gesellschaftliche Konstrukte; diskutiert werden intersektionale Aspeke und schliesslich wird Gender Mainstreaming an der Schule thematisiert.

Schlüsselwörter:

Geschlecht, gender, Heterogenität, Diversity & Disability, intersektionale Aspekte, Mainstreaming

Literatur und Quellen:

Jacob, J.; Köbsell, S. & Wollrad, E. (Hrsg.) (2010). Gendering Disability. Intersektionale

Aspekte von Behinderung und Geschlecht. Bielefeld: transcript.

Walgenbach, K. (2017). Heterogenität - Intersektionalität - Diversity in der Erziehungswissenschaft (2., durchgesehene Auflage). Opladen, Toronto: Barbara Budrich.

Gender/Geschlecht; Heterogenität; Diversity; Disability; Intersektionalität; Gender Mainstreaming.

Inhalt und Kompetenzen:

Das Modul führt in verschiedene Formen von Verhaltensauffälligkeiten/-störungen ein und thematisiert den Umgang in der Schule/im Unterricht. Thematisch werden im Verlauf des Moduls die folgenden Schwerpunkte bearbeitet: Abweichende externalisierende und internalisierende Verhaltensweisen; Störungen des Sozialverhaltens; Hyperaktivitätsstörungen (ADHS); Angststörungen; Affektive Störungen; Belastungs- und Anpassungsstörungen sowie verschiedene Modelle der Intervention/der Förderung.

Das Modul verfolgt die folgenden Lernziele: Die/Der Studierende kann verschiedene Verhaltensauffälligkeiten/-störungen in der Schule und/oder im Unterricht erkennen und beschrieben. Sie/Er erkennt und versteht die mit dem Phänomen einhergehenden Erklärungsansätze und nutzt diese im (beruflichen) Alltag. Sie/Er ist in der Lage angemessene Interventions- und Lösungsstrategien zu entwickeln, diese im Unterricht/in der Schule einzuplanen und umzusetzen. Die/Der Studierende kann einschätzen, ob und welche Fachpersonen beigezogen werden müssen. Darüber hinaus nimmt die Studentin/der Student die Haltung der reflektierenden Praktikerin/des reflektierenden Praktikers ein. Das professionelle Handeln der/des Studierenden unterstützt die soziale Integration des Kindes im Berufsfeld.

Schlüsselwörter:

Verhaltensauffälligkeiten/-störungen, AD(H)S, Intervention, Förderung

Literatur und Quellen:

Petermann, F.; Hatzke, H.; Gerken, N. & Walter, H.-J. (2016). Verhaltenstraining für Schulanfänger. Ein Programm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen (4., aktual. Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Petermann, F., Koglin, U., Marées N. & Petermann, U. (2019). Verhaltenstraining in der Grundschule: Ein Programm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen (3., überarbeitete Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Steinhausen, H.-C. (2016). Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Lehrbuch der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (8. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag.

Verhaltensauffälligkeiten; Verhaltensstörungen; Soziale Integration.

Inhalt und Kompetenzen:

Das Modul 301 Grundlagen der Heilpädagogik bespricht wichtige Entwicklungen in der Geschichte, der Gegenwart und Zukunft der Heilpädagogik. Grundlegende Theorien, herausragende Strömungen und deren Repräsentant*innen werden diskutiert. Vergleiche bei der Diagnose, Förderung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen werden gezogen.
Auf folgende Fragen werden Antworten gesucht:

  • Sind Menschen mit Behinderungen Teil des Alltagslebens?
  • Können Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft teilhaben?
  • Was verstehen wir unter dem Normalisierungsprinzip?
  • Was verstehen wir unter Etikettierung und Stigmatisierung?
  • Ist Inklusion besser als Separation, damit Menschen mit Behinderung an unserer Gesellschaft teilhaben können?
  • Können Behinderte selbstbestimmt wohnen und leben?
  • Macht es für Menschen mit Behinderungen einen Unterschied, ob sie im Ersten Arbeitsmarkt oder in Beschäftigungswerkstätten arbeiten?

Schlüsselwörter:

Grundlagen der Heilpädagogik, Inklusion, Teilhabe an Gesellschaft, Normalisierungsprinzip

Literatur und Quellen:

Biewer, G. (2017). Grundlagen der Heilpädagogik und der Inklusiven Pädagogik Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt

Inhalt und Kompetenzen:

Im Modul 302 Integrative Didaktik erarbeiten Sie grundlegende, sowohl theoretische wie praktische Kenntnisse zur integrativen/inklusiven Pädagogik und Didaktik. Als erstes führt das Modul zur Klärung wesentlicher Begriffe in Bezug auf die integrative/inklusive Schulung. Nachfolgend erörtern Sie legistische und organisatorische Aspekte und förderliche Rahmenbedingungen. Sie lernen grundlegende Ziele und Prinzipien eines binnendifferenzierten Unterrichts von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Beeinträchtigungen kennen. Weiter beschäftigen Sie sich ausführlich mit Modellen einer integrativen/inklusiven Didaktik und den Aspekten der Unterrichtsplanung und -gestaltung. Die Diskussion von speziellen Aspekten integrativer/inklusiver Didaktik und die Bearbeitung offener Fragen und Dilemmata runden das Thema ab. Zusammenfassend formuliert geht es im Modul 302 insbesondere um die Erweiterung von Ihren konkreten Handlungskompetenzen im Bereich integrativer/inklusiver Schulung. Dabei fokussieren Sie bei der Auseinandersetzung mit den Lerninhalten somit immer auf die Ebene des Unterrichts.

Schlüsselwörter:

Integration, Inklusion, Differenzierung

Literatur und Quellen:

Bühler-García, G. (2012). Gemeinsam für Vielfalt : Briefe an eine Lehrerin / Georg Bühler-García. Bern: Ed. SZH.

Buholzer, A. & Kummer Wyss, A. (Hrsg.) (2012). Alle gleich - alle unterschiedlich: zum Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. Zug: Klett und Balmer.

Feyerer, E. (2010). Integrative Didaktik. Brig: Universitäre Fernstudien Schweiz, Studienzentrum Brig.

Lienhard, P. (2015). Rezeptbuch schulische Integration : auf dem Weg zu einer inklusiven Schule / Peter Lienhard-Tuggener ; Klaus Joller-Graf ; Belinda Mettauer Szaday (2. aktualisierte Aufl.). Bern: Haupt.

Luder, R., Kunz, A., & Müller Bösch, C. (Hrsg.). (2014). Inklusive Pädagogik und Didaktik. Zürich: Publ.-Stelle der PH.

Inhalt und Kompetenzen:

Im Modul 303 Integrative Schulentwicklung setzen sich die Studierenden mit inklusiver Schulentwicklung auseinander, indem sie verschiedene Kriterien dieser Schulentwicklung kennenlernen und an ihrer eigenen Schule überprüfen (zum Teil und nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Schulleitung). Sie können die laufende Debatte zur Frage „Ist Integration in heilpädagogischen Institutionen möglich?“ und zum Thema „Integration und/oder Inklusion“ nachvollziehen und eigene Standpunkte definieren und vertreten.

Ausserdem lernen die Studierenden die relevanten Kriterien der Personal-, Organisations- und Qualitätsentwicklung von integrativen Schulen kennen.

Folgende Inhalte und Leitfragen dienen zur Strukturierung des Moduls:

  • Unterschied zwischen Unterrichtsentwicklung und Schulentwicklung
  • Ist Integration in heilpädagogischen Institutionen möglich?
  • Integration und/oder Inklusion: Der Index für Inklusion
  • Entwicklungen der inklusiven Beschulung von Kindern und Jugendlichen, deren Diskussion und Beurteilung
  • Personal- und Organisationsentwicklung an integrativen Schulen
  • Qualitätsentwicklung an integrativen Schulen

Schlüsselwörter:

Schulentwicklung an inklusiven Schulen, Index für Inklusion

Literatur und Quellen:

Booth, T. & Ainscow, M. (2019). Index für Inklusion. Weinheim: Beltz.

Inhalt und Kompetenzen:

Die wirksame Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten wird bei der Schulischen Heilpädagogik als wichtigster Erfolgsfaktor bezeichnet. Entsprechend wichtig ist es, dass die Studierenden ihre Kompetenzen für die Zusammenarbeit beobachten, dokumentieren, analysieren und beurteilen. Dabei gilt es die eigenen Stärken zu erkennen und Defizite auszumachen und Strategien für deren Kompensation zu lernen und anzuwenden.

Mittels des Moduls 313 Zusammenarbeit arbeiten die Studierenden an folgenden Zielsetzungen (Lernziele und Kompetenzen):

  • Die Studierenden klären ihre Rolle und Aufgaben als Schulische Heilpädagogin/Schulischer Heilpädagoge und kennen die Rolle und die Aufgaben von Klassenlehrpersonen.
  • Die Studierenden können ihre Kompetenzen bei der Zusammenarbeit in inter- und transdisziplinären Teams beobachten, dokumentieren, analysieren und beurteilen.
  • Sie kennen wichtige Gelingensbedingungen, Faktoren und Techniken und für eine wirksame Kommunikation mit unterschiedlichen Adressat*innen.

Schlüsselwörter:

Rolle und Aufgaben von Schulischen Heilpädagog*innen, Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Schulischen Heilpädagog*innen

Literatur und Quellen:

Mutzeck, W. (2005). Kooperative Beratung. Weinheim: Beltz.

Steppacher, J. (o.J.). Zusammenarbeit in der integrativen Schule. Zürich: HfH.

Schlee, J. (2019). Kollegiale Beratung und Supervision für pädagogische Berufe.

Hilfe zur Selbsthilfe. Ein Arbeitsbuch. Stuttgart: Kohlhammer.

Inhalt und Kompetenzen:

Im Modul werden Kompetenzen für eine der spezifischen Aufgaben der Heilpädagogin / des Heilpädagogen erworben: die Lernsituation der Klasse oder der einzelnen Schülerinnen und Schüler differenziert zu analysieren, um eine passgenaue Förderung zu konzipieren.

Im Modul wird aus der breiten Palette der mehr oder weniger einheitlichen Vorgehensweisen der Schulen in der Schweiz eine Systematik vorgeschlagen, an der sich der Prozess der Förderdiagnostik und Förderplanung orientieren kann. Modellhaft wird ein Förderplanzyklus vorgestellt, dessen einzelne Elemente Schritt für Schritt möglichst praxisnah erläutert werden. Dieses Vorgehen orientiert sich am bio-psycho-sozialen Modell der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health).

Die Studierenden werden dabei schrittweise angeleitet ihre Kenntnisse der Förderdiagnostik und Förderplanung an einem Fallbeispiel in der Praxis umzusetzen

Schlüsselwörter:

Förderprozesse, Förderdiagnostik, Förderplan, ICF

Literatur und Quellen:

Buholzer, A. (2014). Von der Diagnose zur Förderung. Grundlagen für den integrativen Unterricht. Zug: Klett und Balmer.

Hollenweger, J. (2014): ICF als gemeinsame konzeptionelle Grundlage. In: R. Luder, A. Kunz und C. Müller Bösch (Hg.): Inklusive Pädagogik und Didaktik. Zürich: Pestalozzianum, S. 30–54.

Hollenweger, J. (2015): Anwendung der ICF im Kontext von Lernen und Lernstörungen. In: Lernen und Lernstörungen 4 (1), S. 31–41.

Lienhard-Tuggener, P., Joller-Graf, K. & Mettauer-Szaday, B. (2015). Rezeptbuch schulische Integration. Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule. (2., aktualisierte Auflage) Bern: Haupt.

Luder, R.; Gschwend, R.; Kunz, A. & Diezi-Duplain, P. (Hrsg.) (2011). Sonderpädagogische Förderung gemeinsam planen. Grundlagen, Modelle und Instrumente für eine interdisziplinäre Praxis. Zürich: Pestalozzianum.

Inhalt und Kompetenzen:

Die Lehrveranstaltung «Förderorientierter Unterricht im Fach Mathematik» vermittelt spezifisches fachdidaktisches und entwicklungspsychologisches Wissen, um mathematisches Lernen für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf oder mit besonderen Begabungen erfolgreich zu ermöglichen. Die Zusammenhänge über das mathematische Lernen und seine zentralen Aspekte sowie die möglichen Schwierigkeiten werden behandelt. Das Modul 206 ergänzt und erweitert die förderdiagnostischen Kompetenzen, welche die Studierenden im Modul Förderdiagnostik im ersten und zweiten Semester ihrer Ausbildung erworben haben. Es wird aufgezeigt, wie sich Lernprozesse beobachten, beschreiben, interpretieren, fördern und beurteilen lassen. Konkrete Inhalte des Moduls beziehen sich auf verschiedene Aspekte des Mathematikunterrichts wie Rechenschwäche, Ablösung vom zählenden Rechnen, Aufbau von Grundvorstellungen, Stellenwertsystem, geeignete Veranschaulichungen und Arbeits- und Hilfsmittel für den förderorientierten Unterricht. Das Modul orientiert sich am Kompetenzaufbau im Lehrplan 21. Didaktisch schlägt das Modul den Bogen von Diagnostik (Lernstanderfassung), der Sachanalyse des mathematischen Inhaltes bis zur Lernförderung. Dazu werden konkrete Beispiele aus der Unterrichtspraxis der Studierenden beigezogen und spezifische Unterrichtsmittel und -methoden thematisiert.

Schlüsselwörter:

Rechenschwäche (Dykalkulie), Lernstanderfassung, heterogene Schülerschaft, Unterrichten im System (integrativ/separativ), Sachanalyse, Förderplanung

Literatur und Quellen:

Fritz, A., Ricken, G., & Schmidt, S. (2009). Handbuch Rechenschwäche: Lernwege, Schwierigkeiten und Hilfen bei Dyskalkulie. (2. Auflage). Weinheim: Beltz.

Fritz, A. & Schmidt, S. (Hrsg.). (2009). Fördernder Mathematikunterricht in der Sek. I. Rechenschwierigkeiten erkennen und überwinden. Weinheim: Beltz.

Häsel-Weide, U., Nührenbörger, M., Moser Opitz, E. & Wittich, C. (2013). Ablösung vom zählenden Rechnen. Fördereinheiten für heterogene Lerngruppen. Seelze: Kallmeyer & Klett.

Hess, K. (2012). Kinder brauchen Strategien. Eine frühe Sicht auf mathematisches Verstehen. Seelze: Klett & Kallmeyer

Padberg, F. & Benz, C. (2011). Didaktik der Arithmetik (4., erw. u. vollst. aktual. Neuauflage). Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.

Scherer, P. & Moser Opitz, E. (2010). Fördern im Mathematikunterricht der Primarstufe. Heidelberg: Spektrum, Akademischer Verlag

Inhalt und Kompetenzen:

Mit dem Modul „Förderorientierter Unterricht im Fach Deutsch“ wird eine Erweiterung des förderdiagnostischen Wissens im Bereich des Schriftspracherwerbs und eine damit übereinstimmende Umsetzung der Sprachdidaktik angestrebt. Neben der Erfassung des Lernstandes und der Lernstrategien der Kinder oder Jugendlichen mittels angemessener Instrumente und Hilfsmittel gehört dazu der Einbezug des Umfeldes. Aus den förderdiagnostischen Einschätzungen können Fachpersonen Schulischer Heilpädagogik adäquate Umsetzungsmöglichkeiten für den förderorientierten Sprachunterricht ableiten. Die Zusammenarbeit mit der Klassenlehrperson und weiteren beteiligten Fachpersonen nehmen bei der schriftsprachlichen Förderung einen zentralen Stellenwert ein.

Schlüsselwörter:

Sprachentwicklung und Sprachentwicklungsstörungen, Schriftspracherwerb und Schriftspracherwerbsstörung/Lese- Rechtschreibschwierigkeiten (LRS), Förderung der mündlichen Sprachkompetenz, Wortschatz, Förderung bei LRS, Lese- und Schreibförderung, Metasprache, sprachliches Lernen bei Mehrsprachigkeit

Literatur und Quellen:

Bartnitzky, H. (2014). Sprachunterricht heute. Lernbereich Sprache, kompetenzbezogener Deutschunterricht. Unterrichtsbeispiele für alle Jahrgangsstufen (17., überarbeitete Aufl.). Berlin: Cornelsen.

Reber, K. & Schönauer-Schneider, W. (2014). Bausteine sprachheilpädagogischen Unterrichts. Serie: Praxis der Sprachtherapie und Sprachheilpädagogik. Bd. 2. München: E. Reihhardt.

Rosebrock, C., Gold, A., Nix, D. &. Rieckmann, C. (2016). Leseflüssigkeit fördern: Lautleseverfahren für die Primar- und Sekundarstufe. 4. Aufl. Hohengehren: Klett & Kohlhammer.

Inhalt und Kompetenzen:

Kinder und Jugendliche verfügen über unterschiedliche Begabungspotenziale. Die individuellen Begabungen der Kinder zu erkennen und zu fördern ist eine allgemeine Aufgabe der Volksschule. Den Studierenden wird im Rahmen der Veranstaltung ein Überblick über das Themenfeld der Begabungs- und Begabtenförderung vermittelt. Die Studierenden lernen pädagogisch-psychologische Modelle und Definitionen der Begabungsförderung kennen und erhalten Impulse aus Forschungsprojekten der Begabungsforschung.

In diesem Modul beschäftigen sich die Studierenden zudem mit didaktischen und methodischen Fragen, welche die «Integrative Begabungs- und Begabtenförderung» mit sich bringen. Die Kernfrage ist dabei, wie Unterricht zu organisieren ist, damit eine möglichst breite Differenzierung und damit eine „Öffnung“ des Unterrichts möglich wird.

Schlüsselwörter:

Begabung, Hochbegabung, Begabungsförderung, Stärkenorientierung

Literatur und Quellen:

Müller-Oppliger, V.; Hug R.; Berweger Konzelmann K. (2019). Mentoring beschwingt. Grundlagen und Ideen zur Umsetzung in der Begabtenförderung. Stiftung für Hochbegabte Kinder (Hrsg.). Zürich.

Renzulli, J.; Reis, S.; Stedtnitz, U. (2001). Das SEM, Aarau: Sauerländer.

Stamm, M. (Hrsg.) (2014): Handbuch Talententwicklung Theorien, Methoden und Praxis in Psychologie und Pädagogik. Bern: Hans Huber, S.127 -139.

Stiftung für hochbegabte Kinder (2009): Begabungsförderung leicht gemacht. Unterlagen und Konzepte von LISSA-Preisträgern. Bern: h.e.p.

Weigand, G., Hackl, A., Müller-Oppliger, V. & Schmid, G. (2014). Personorientierte Begabungsförderung. Eine Einführung in Theorie und Praxis. Weinheim, Basel: Beltz.

Inhalt und Kompetenzen:

Im Modul 108 Grundlagen des Lernens werden verschiedene Lern- und Motivationstheorien, sowie das Grundkonzept des selbstgesteuerten Lernens vorgestellt. Dabei wird immer auch darauf eingegangen, wie wesentliche Erkenntnisse aus den Theorien und Modellen für den Unterricht genutzt werden können.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsklärung
  • Prinzipien des Lernens
  • Lernstörungen - Lernschwierigkeiten
  • Lernstrategien - Lernstile - Lerntypen
  • Motivation
  • Selbstregulierendes Lernen
  • (Heil-) Pädagogisches Praxisprojekt (PP)

Die Studierenden setzen sich mit den Grundlagen des Lernens auseinander. Sie erarbeiten sich ein Denk- und Handlungsmodell und überprüfen dies in der Praxis. Sie setzen sich mit den Lernvoraussetzungen und Einflussfaktoren für das Lernen auseinander.

Schlüsselwörter:

Lernen – Lernschwierigkeiten – Lernstrategien – Selbstreguliertes Lernen

Literatur und Quellen:

Bürgi, V., Caduff, C. & Pfiffner, M. (2018). Lernen. Didaktische Hausapotheke. Band 11. (1. Aufl.). Zürich: Hep Verlag.

Inhalt und Kompetenzen:

Das Modul 109 geht Emotionen, Motiven und Motivation von Beteiligten im System Schule nach. Im Zentrum stehen Schüler*innen, aber auch die Befindlichkeit und das Erleben von Schulischen Heilpädagog*innen, Eltern und Klassenlehrpersonen werden besprochen. Besonders wichtig sind die „Emotionalisierung“ von Lernsituationen und die damit verbundene Motivation.

  • An folgenden Zielsetzungen (Lernzielen und Kompetenzen) wird gearbeitet. Die Studierenden…
  • können den Begriff „Emotion“ definieren und kennen Emotionstheorien;
  • können die Begriffe „Motiv“ und „Motivation“ definieren und kennen Motivationstheorien;
  • erkennen den Stellenwert von Emotionen und Motivation für das Wohlbefinden und die Leistungen von Kindern und Jugendlichen;

kennen Werkzeuge zum Erkennen und Massnahmen zur Prävention und zur Intervention bei emotionalen und motivationalen Störungen von SchülerInnen und können sie gegebenenfalls anwenden.

Schlüsselwörter:

Emotionen, Motive und Motivation im Schulunterricht, Wohlbefinden von Schüler*innen, motivationale und emotionale Störungen

Literatur und Quellen:

Ehlert, U., Ermini, L. & Erni, K. (2008). Emotionen – Motivation. Lehrbrief Universitäre Fernstudien Schweiz. Brig: Studienzentrum.

Roth, G. (2011). Bildung braucht Persönlichkeit. Wie lernen gelingt. Stuttgart: Klett-Cotta.

Inhalt und Kompetenzen:

Das Modul 114 befasst sich mit einer Reihe komplexen Problemstellungen, die besondere (heil-)pädagogische Kompetenzen für einen erfolgreichen Umgang mit den Kindern und Jugendlichen erfordern, die durch diese Phänomene beeinträchtigt sind. Es geht um Kör-perliche Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen wie funktionaler Störungen (Epilepsie...), Wahrnehmungsstörungen (Hörprobleme, Sehschwierigkeiten etc.), Spezifische Gewohnhei-ten im körperlichen Bereich, Linkshändigkeit, motorische und Bewegungsstörungen. Es werden Kenntnisse vermitteln zu den Phänomenen geistige Behinderung, Down-Syndrom, Autismus und Mehrfachbehinderungen und Kompetenzen aufgebaut für den spezifischen Umgang im heilpädagogischen Alltag. Im Fokus sind pädagogische Überlegungen wie hand-lungsbezogener Unterricht, Selbstwirksamkeit, Übergangsgestaltung von der Schule zu Ausbildung und Beruf, u.a.

Schlüsselwörter:

Körperliche Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen, geistige Behinderung, Down-Syndrom, Autismus, Mehrfachbehinderungen

Literatur und Quellen:

Fischer, E.. (2008): Bildung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Bad Heilbrunn

Nussbeck, S.(2008). Der Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung, in: Nussbeck S. u.a. (Hrsg.) (2008): Sonderpädagogik der geistigen Entwicklung. Bern, Hogrefe

Sass, H. et al. (Hrsg.) (2003): Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen - DSM-IV-TR. Göttingen: Hogrefe Verlag

Wilken, E. (Hrsg.) (2010): Unterstützte Kommunikation. 3. Auflage, Kohlhammer-Verlag

Zimpel, A. (2010): Zur Neuropsychologie des abstrakten Denkens unter den Bedingungen einer Trisomie 21. In: Leben mit Down-Syndrom, 63, S. 28-35

Zimpel, A. (2016): Trisomie 21 – Was wir von Menschen mit Down-Syndrom lernen können. Vandenhoeck & Ruprecht

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Schulische Heilpädagog*innen (SHP) sind Fachpersonen für den Unterricht und die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bildungsbedürfnissen. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit Problemen im Lernen und/oder Verhalten oder mit kognitiv beeinträchtigten Schüler*innen. Die Tätigkeit als SHP umfasst neben der (schulischen) Förderung der Kinder und Jugendlichen die Beratung von Lehrpersonen, Eltern oder Schulbehörden. Als schulische Fachperson arbeiten sie in vorwiegend integrativen, aber auch in separativen Schulkontexten.

Informationen zum Studiengang

Beim Master in Schulischer Heilpädagogik (MA SHP) handelt es sich um ein dezentrales Studienangebot der PH Waadt an den Standorten Lausanne, St-Maurice und Brig im Umfang von 120 Kredits ECTS.

Die Studierenden erwerben einen Master of Arts PH Waadt in Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik und ein Diplom in Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik.

Das Diplom ist von der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) anerkannt und berechtigt den Inhaber oder die Inhaberin, sich als «Diplomierter Sonderpädagoge / Diplomierte Sonderpädagogin (EDK) Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik» zu bezeichnen.

Im Studium MA SHP werden Fachpersonen in Schulischer Heilpädagogik ausgebildet und befähigt, mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen schulischen Bedürfnissen wirksam zu arbeiten.

Basierend auf einer Liste von Professionskompetenzen erarbeiten die Studierenden spezialisiertes Wissen und Fähigkeiten für den Umgang mit Kindern mit Schulschwierigkeiten oder Behinderungen.

Die drei Schwerpunkte der Ausbildung:

Berufspraktische Ausbildung

Berufsbegleitend am eigenen Arbeitsplatz oder im Präsenzpraktikum verknüpfen die Studierenden die erworbenen theoretischen Kenntnisse mit ihrer Berufspraxis. Der Bereich ist untereilt in drei jährliche Praxisphasen. Zudem werden in verschiedenen heilpädagogischen Arbeitsfeldern im Rahmen von spezifischen Praktika Erfahrungen gesammelt.

Fachwissenschaftliche Ausbildung

In der fachwissenschaftlichen Ausbildung erwerben die Studierenden die wesentlichen Kenntnisse und Kompetenzen in Schulischer Heilpädagogik. Die Module sind in 4 Bereiche aufgeteilt:

  1. Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen 
  2. Lehren und Lernen
  3. Verschiedene pädagogische Ansätze in den unterschiedlichen Lehr- und Lernsituationen
  4. Institutionelle und soziale Kontexte der Sonderpädagogik

Wissenschaftliches Arbeiten

In diesem Bereich geht es darum, Ergebnisse aus der Forschung zu kennen und zu reflektieren sowie Kompetenzen im Bereich von Forschungsmethoden zu erweitern. Die Arbeit mündet in der Bearbeitung einer eigenen Forschungsfrage im Rahmen einer Masterarbeit.

Referenzdokumente (Link zu Studienreglement, Studienplan, Jahresagenda, Semesterplan)

Der berufsbegleitende Master wird als Teilzeitstudium für die Dauer von mindestens 6 Semestern (max. 12 Semester) organisiert.

Die Diplomierten haben die Möglichkeit, im Rahmen weiterführender Studienprogramme Zusatzqualifikationen zu erwerben. Der Zugang zu einem Doktoratsstudium ist gewährleistet.

  • Abschluss: Master of Arts HEP Vaud dans le domaine de la pédagogie spécialisé, orientation enseignement spécialisé / Diplôme dans le domaine de la pédagogie spécialisé, orientation pédagogie spécialisé.
  • Übersetzung: Master of Arts PH Waadt in Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik / Diplom in Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik.
  • ECTS-Punkte: 120
  • Nächster Studienbeginn: Herbstsemester 2021
  • Studientyp: Teilzeit
  • Studiendauer: 6 Semester
  • Unterrichtssprache(n): Deutsch
  • Ort(e): Brig
  • Auslandsaufenthalt:
  • Einschreibegebühr: 100 CHF
  • Semestergebühr: 400 CH
  • Prüfungs- oder andere Gebühren (falls vorhanden): -

Zulassung und Einschreibung

Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Wallis (PH VD) beziehen sich die Zulassungsbedingungen auf die Reglemente und Aufnahmekriterien der PH VD. Diese basieren auf den Vorgaben der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudium in Schulischer Heilpädagogik richten wir uns vor allem an Personen mit einem Lehr- und Bachelordiplom für die Basis- und Primarstufe oder die Sekundarstufe I. Diplomierte aus verwandten Studienbereichen oder altrechtlich diplomierte Lehrpersonen (mit seminaristischem Diplom) sind jedoch weiterhin willkommen. Hinweise zur Zulassung gibt die EDK auf ihrer Homepage: Link Zulassung und Abschlüsse im Bereich der Sonderpädagogik.

Nach Aufnahme ins Studium und der Immatrikulation an der Hochschule können die Studierenden nach Beginn des ersten Studiensemesters ein Gesuch für die Anrechnung von bereits erbrachten Studienleistungen einreichen. Bereits absolvierte Ausbildungselemente auf Masterstufe können vom akademischen Dienst anerkannt werden.

  • Einschreibefenster: Dezember 2021 bis 31. März 2021
  • Studienbeginn: September 2021
  • Weitere wichtige Termine: Informationsveranstaltungen MA SHP 6: Montag, 16. November 2020 und Montag, 14. Dezember 2020

Kann ich mit einem altrechtlichen seminaristischen Diplom das Studium absolvieren?

Lehrpersonen mit seminaristischem Lehrdiplom steht der Zugang zum Studium weiterhin offen. Diese Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren ihre Berufserfahrungen und -kompetenzen im Rahmen eines Verfahrens zur Validierung ihrer Berufserfahrungen und –kenntnisse (VEB). Nähere Informationen zu diesem Verfahren erhalten Sie beim Verantwortlichen des Studiengangs.


In welchem Fall muss ich Zusatzleistungen absolvieren?

Personen mit einem Studienabschluss in einem verwandten Studienbereich und ohne Lehrdiplom müssen im Vorfeld der Ausbildung Zusatzleistungen in der Regelschule (ZLRS) im Umfang von 32 Kredits ECTS erbringen. Diese Zusatzleistungen können an der PH-VS absolviert werden.


Was bedeutet die Zusammenarbeit mit der PH Waadt für mich als Student*in?

Sie sind an der Pädagogischen Hochschule Waadt immatrikuliert und Sie bezahlen an der Hochschule Ihre Studiengebühren. Die akademische Verantwortung liegt in den Händen der PH Waadt. Sie regelt neben Zulassung, Einschreibung, Anerkennungen, usw. alle Formalitäten rund ums Studium und ihr Masterdiplom und das Lehrdiplom werden von der Pädagogischen Hochschule Waadt ausgestellt (mit deutschsprachigem Diploma Supplement). Das Studium wird jedoch an der PH Wallis am Standort Brig organisiert und durchgeführt. Die Unterrichtssprache ist Deutsch und die Dozierenden orientieren sich an der (heil-)pädagogischen Wissenschaft, Forschung und Praxis im deutschsprachigen Raum.

Titel und berufliche Perspektiven

Die Studierenden erwerben einen „Master oft Arts in Sonderpädagogik" sowie ein „Diplom in Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik". Im Studium MA SHP werden Fachpersonen in Schulischer Heilpädagogik ausgebildet und befähigt, mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen schulischen Bedürfnissen erfolgreich zu arbeiten. Basierend auf einer Liste von Professionskompetenzen erarbeiten die Studierenden spezialisiertes Wissen und Fähigkeiten für den Umgang mit Kindern mit Schulschwierigkeiten oder Behinderungen.

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Studiendauer und ECTS-Kreditpunkte

Seit 2006 wird der Masterstudiengang in Schulischer Heilpädagogik an der PH-VS in Brig und in St. Maurice angeboten. Die Ausbildung wird organisiert in Zusammenarbeit der beiden Pädagogischen Hochschulen Wallis und Waadt (HEP VD).

Die Ausbildung umfasst Inhalte aus folgenden Bereichen:

  • Theorie und Praxis der Sonderpädagogik
  • Relevante Inhalte benachbarter Fachbereiche wie Psychologie, Medizin, Soziologie und Rechtskunde und
  • Die Forschungsmethoden sowie die Erkenntnisse der aktuellen Forschung im Bereich der Sonderpädagogik.

Die Studierenden erarbeiten Themen im Umfang von 120 Kredits ECTS. Ab Herbstsemester 2018 wird der MA SHP zum fünften Mal in einem dreijährigen Zyklus (2018-2021) durchgeführt. Das berufsbegleitende Masterstudium dauert 3 Jahre oder 6 Semester. Der Präsenzunterricht findet am Freitag statt.

Adressaten sind Lehrpersonen mit einem Bachelorabschluss einer Pädagogischen Hochschule (Berufserfahrung ist nicht Voraussetzung). Lehrpersonen mit einem altrechtlichen (seminaristischen) Lehrdiplom können weiterhin aufgenommen werden. Personen mit einem Studienabschluss in einem verwandten Studienbereich Personen ohne Lehrdiplom Zusatzleistungen im Umfang von 30 Kredits ECTS erbringen.

Eine Anstellung im heilpädagogischen Bereich ist von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig!

Ausbildungsorte

Brig ( deutschsprachiger Teil des Kantons Wallis)

St-Maurice (französischsprachiger Teil des Kantons Wallis).

Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Wallis (PH VD) beziehen sich die Zulassungsbedingungen auf die Reglemente und Aufnahmekriterien der PH VD.

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudium in Schulischer Heilpädagogik richten wir uns vor allem an Personen mit einem Lehr- und Bachelordiplom für die Basis- und Primarstufe oder die Sekundarstufe I. Diplomierte aus verwandten Studienbereichen oder altrechtlich diplomierte Lehrpersonen (seminaristisches Diplom) sind jedoch weiterhin willkommen. Hinweise zur Zulassung gibt die EDK auf ihrer Homepage: Zulassung und Abschlüsse im Bereich der Sonderpädagogik.

conditions admission


Informationen für Personen ohne Lehr- und Bachelordiplom:

 

 

Mit Zusatzleistungen im Bereich der Regelschule (Reglement der PH VD für die Zusatzleistungen ZLRS) erhalten Sie die Möglichkeit, während dem Masterstudium ihre allenfalls fehlenden Kenntnisse und Kompetenzen zu erwerben.

Der Zugang zum Studium bleibt weiterhin offen für Personen, welche ihr Lehrdiplom an den ehemaligen Lehrerseminarien erworben haben (im Wallis bis ins Jahr 2000). Ihre Erfahrungen und die bereits erworbenen Kompetenzen als Lehrperson legen Sie im Rahmen einer Validierung (VAE) dar. Bei allfälligen Lücken in Ihrem Kompetenzprofil werden Empfehlungen für den Erwerb von zusätzlichen Kredits bis zum Niveau Bachelor (180 Kredits ECTS) abgegeben.

 

 

Die Studienjahrgänge starten jeweils im 3-Jahres-Rhythmus (2006-2009, 2009-2012, 2012-2015, 2015-2018, …). Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Pädagogischen Hochschule Wallis www.phvs.ch

Eröffnung Master in Schulischer Heilpädagogik 2018-2021

Ihre Einschreibung ist bis zum 31. März 2018 möglich.

 

Informationsveranstaltungen:

Montag, 11. Dezember 2017 und
Montag, 22. Januar 2018,
um 18.00 Uhr
im Schulhaus Ost
an der Pädagogischen Hochschule
in Brig.

 

Allgemeine Informationen

Das Department für Volkswirtschaft und Bildung hat die Pädagogische Hochschule Wallis beauftragt, einen neuen Masterstudiengang in Schulischer Heilpädagogik 2018-2021 durchzuführen. Dieses EDK-anerkannte Studium führt die Absolventinnen und Absolventen zum Lehrdiplom „Diplomierter Sonderpädagoge / diplomierte Sonderpädagogin (EDK), Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik“ und zum akademischen Titel „Master of Arts im Bereich Sonderpädagogik“.

Es handelt sich um eine berufsbegleitende Ausbildung, die drei Jahre (sechs Semester) dauert und 120 ECTS-Kredits umfasst. Der Präsenzunterricht findet an einem Tag pro Woche (freitags) statt.

Adressaten

Lehrpersonen mit einem Lehrdiplom und  einem Bachelorabschluss einer Pädagogischen Hochschule können in den Master einsteigen. Berufserfahrung ist nicht Voraussetzung

Lehrpersonen mit seminaristischem Lehrdiplom steht der Zugang zum Studium weiterhin offen. Diese Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren ihre Berufserfahrungen und -kompetenzen im Rahmen eines Verfahrens zur Validierung ihrer Berufserfahrungen und –kenntnisse (VEB). Nähere Informationen zu diesem Verfahren erhalten Sie beim Verantwortlichen des Studiengangs.

Personen mit einem Studienabschluss in einem verwandten Studienbereich und ohne Lehrdiplom müssen Zusatzleistungen in der Regelschule (ZLRS) im Umfang von 30 Kredits ECTS erbringen. Diese Zusatzleistungen können an der PH-VS absolviert werden. 

Für die Aufnahme in den Master ist eine Anstellung im heilpädagogischen Bereich von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig!

Information und Einschreibung

Das Einschreibeformular steht auf der Homepage der PH-VS zur Verfügung. Sie können es elektronisch ausfüllen, anschliessend ausdrucken, unterschreiben und mit den verlangten Beilagen versehen an die Pädagogische Hochschule senden.

Kadidaturdossier

Bei Fragen erteilt der Verantwortliche für den deutschsprachigen Studiengang gerne Auskunft:

Hans Aschilier, Tel.: 027 606 96 97 – e-Mail: